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Vierte Dortmunder Jugendkonferenz
Dortmund – Die vierte Dortmunder Jugendkonferenz, die gemeinsam von der JobCenterARGE Dortmund, dem Jugendamt der Stadt Dortmund und der Arbeitsgemeinschaft Jugendberufshilfe veranstaltet wird, widmet sich in diesem Jahr dem wachsenden Problem Jugendlicher und junger Erwachsener, die mit den üblichen Hilfsangeboten nicht mehr erreicht werden können.
Gemeint sind damit Jugendliche und junge Erwachsene, die sich den Förderangeboten entziehen und Mühe haben, ihren Tagesablauf sinnvoll zu strukturieren.
„Die große Zahl der Anmeldungen zur vierten Jugendkonferenz zeigt, dass das diesjährige Thema im Fokus derjenigen steht, die sich mit der steigenden Zahl dieser Jugendlichen befassen“, so Frank Neukirchen- Füsers, Geschäftsführer der JobCenterARGE Dortmund. „Und es zeigt auch, dass die Jugendkonferenzt die ideale Plattform ist, die Kräfte aller Akteure zu bündeln, um neue Ansätze und Ideen weiterzuentwickeln und die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Institutionen zu befördern.“
Rund 80 Teilnehmer haben sich zur diesjährigen Jugendkonferenz angemeldet, das sind 20 mehr als im Jahr 2008. Damit nimmt die Teilnehmerzahl Jahr für Jahr zu.
Das Schwerpunktthema entstand aus der Erkenntnis, dass sowohl Schulen als auch die JobCenterARGE Dortmund, Jugendhilfe und die Träger vermehrt feststellen: Es gibt immer mehr Jugendliche, die mit den vielfältigen Angeboten der Jugendhilfe und der ARGE nicht mehr erreicht werden können.
In den vier Arbeitsgruppen der Jugendkonferenz geht es aber nicht nur um diese Jugendlichen. Das Knüpfen von Netzwerken, Ansätze innovativer Beschäftigung und die Partizipation von Jugendlichen stehen ebenfalls auf dem Programm. Nach der Eröffnung durch Frank Neukirchen-Füsers und Hans-Jürgen Harder, stv. Leiter des Jugendamtes, sowie einer Bestandsaufnahme durch einzelne Akteure stimmt ein Einführungsvortrag des Geschäftsführers der Kinder-, Jugend- und Gefährdetenhilfe SKF Essen, dem Diplom-Psychologen Björn Enno Hermanns, die Teilnehmer auf die Arbeitsgruppen ein.
Die Ergebnisse der bisherigen Jugendkonferenzen führten unter anderem dazu, neue Projekte zu entwickeln, die den Erwerb beruflicher Kenntnisse und Erfahrungen fördern und den sehr unterschiedlichen Bildungsvoraussetzungen der Jugendlichen Rechnung tragen.
Auch die Jugendlichen selbst kommen bei der Jugendkonferenz nicht zu kurz. Sie präsentieren im Freizeitzentrum West (FZW) die sichtbaren Arbeitsergebnisse aus ihren mittlerweile unter dem Label Plan B geführten Maßnahmen und sind in den verschiedenen Arbeitsgruppen aktiv. Akteure und Betroffene erweitern somit gemeinsam neue Lösungsansätze.
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